Huhu ihr Lieben und Happy Halloween! Wie im letzten Beitrag vor laaanger Zeit versprochen, zeige ich euch heute, wie der Hintergrund dieser Grußkarte entstanden ist. Ich kann schon mal verraten: Er ist easy zu machen – aber dazu gleich mehr. Mir gefällt der coole Effekt total gut und man fragt sich direkt: Wie geht das?
Seid ihr neugierig geworden? Dann lasst uns direkt starten.
Material
Was ihr für diese Technik braucht, ist in ein paar Stichpunkten erzählt:
- Kartenaufleger, am besten aus Aquarellpapier
- Embossingfolder (große, grobe oder abstrakte Muster eignen sich wunderbar)
- 2 oder mehr Farben nach Wahl, das können Farbpuder (Brusho), Sprayfarben oder zur Not auch Stempelkissen/Nachfüller sein
- Gesso, weiß (gut deckend)
- Spachtel, Wasserflasche, Küchenkrepp, Heißluftföhn
Optional: Serviettenkleber (Mod Podge, Multi Medium Matte, Soft Gel etc.) und ein Pinsel – es ist aber wirklich nicht schlimm, wenn ihr das nicht habt.
Anleitung Hintergrundtechnik mit Embossingfolder
1. Papier prägen
Zuerst prägt ihr euren Aufleger im gewünschten Folder:
2. Farbe auftragen
Nun tragt ihr die erste Farbe diagonal in die Ecken auf und sprüht Wasser drauf. Lasst die Farbe ein bisschen verlaufen.
Ihr könnt auch alles auf einmal einsprühen, aber so kann man die Intensität besser steuern.
Ich arbeite meist mit zwei Farben auf einem Kartenaufleger, hier habe ich als weitere Farbe Ken Oliver Crafts „Merlot“ verwendet. Das Pulver verhält sich wie Brushos.
Tragt weiter Farbe auf, bis euch der Hintergrund gefällt. Trocknet dann alles gut mit dem Heißluftföhn (Amazon-Partnerlink).
3. Schutzlack auftragen (optional, nicht unbedingt notwendig)
Diesen Schritt könnt ihr auch auslassen, falls ihr keinen Serviettenkleber zur Hand habt.
Pinselt den Hintergrund nun mit einer dünnen Schicht Serviettenkleber ein. Das verhindert, dass euer Gesso die Farben zu sehr annimmt. So bleibt es relativ weiß. Trocknet den Kleber gut mit dem Heißluftföhn.
4. Gesso auftragen
Nun schnappt ihr euch euer Gesso und den Spachtel. Mein Gesso von Liquitex (Amazon-Partnerlink) ist „schwer“, also sehr dick und cremig. Nehmt etwas (wenig!) davon mit dem Spachtel auf und streicht vorsichtig über euren geprägten und eingefärbten Hintergrund. Ihr könnt auch den Finger nehmen oder eine alte Kreditkarte. Es muss nicht besonders gleichmäßig sein.
Wenn ihr möchtet, dann färbt euer Gesso einfach ein. Das Ganze funktioniert übrigens auch umgedreht – also mit einer sehr hellen Karte und schwarzem Gesso. Tja, und nach dem letzten Trocknen ist euer Hintergrund fertig und ihr könnt ihn verarbeiten. Ich wünsche euch viel Spaß!
Noch ein Beispiel
Hier habe ich mit einer Stencil und Strukturpaste gearbeitet. Dazu tragt ihr einfach Strukturpaste auf, färbt alles nach Gusto ein und zum Schluss müsst ihr dann ebenfalls nur noch etwas Gesso auftragen. Ich habe bei dieser Karte mit dem Brayer drüber gerollert, dadurch wirkt der Kontrast nicht so hart:
Das kurze und werbefreie Video findet ihr unter diesem Link.
Fazit
Diese Hintergrundtechnik ist wirklich einfach und macht Spaß. Ich hoffe, euch hat der kleine Workshop gefallen. Ich würde mich freuen, wenn ihr diese Technik mal ausprobiert , denn der Effekt ist wirklich cool.
Für heute soll es das aber gewesen sein. Ich wünsche euch einen schönen Halloween-Tag und ein tolles Wochenende!
Bleibt kreativ, Heike.


Hey, warum solltest Du mit dem Bloggen aufhören??? Das geht ja wohl gar nicht!!!
Danke für den heutigen, wieder mal recht verständlichen Beitrag. Die Farben springen mich echt immer wieder bei Deinen Werken so an, ein Träumchen.
Und die Effekte mit den Foldern wirken so schön. Man sollte die echt mehr nutzen.
Na ja, vielleicht wird das ja demnächst wieder mehr.
Danke jedenfalls für die Inspirationen.
Komm gut durch Halloween, nicht rausgehen *lach*
lg die hippe